Psychotherapie

Ich verstehe Psychotherapie als eine facettenreiche Begegnung mit meinem Gegenüber. Unterschiedlichste Anliegen, Fragen, Sorgen bekommen Raum und Zeit, das Verständnis für etwaige Zusammenhänge von Denk – und Handlungsprozesse können ergründet werden. Fundament meiner Arbeit ist eine wertschätzende und respektvolle Haltung meinen KlientInnen gegenüber, auf dieser basierend wir gemeinsam vorhandene Lebensstrategien durchleuchten, um vorhandene Ressourcen zu aktivieren, und/oder weitere Ressourcen zu entwickeln, um Handlungspielräumen zu erweitern.

Psychotherapie ist professionelle Hilfe, Unterstützung und Begleitung bei:

  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Phobien/Ängste
  • Akkuten Belastungsstörungen
  • Depressionen, Burnout
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • sexuellen „Belastungsstörungen“
  • schwierigen Beziehungsdynamiken, Scheidung, Trennung
  • Krisen, Verluste
  • Selbstfindungsprozessen
  • Essstörungen
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen

Sexualität

Unterschiedliche Ziele, Wünsche und Probleme können Anlass geben eine Sexualtherapie in Anspruch zu nehmen. Die therapeutische Auseinandersetzung von sexuellen Themen, kann einige Möglichkeitsräume eröffnen, die Individuation in einer Beziehung fördern, das Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und Anliegen unterstützen.

Sexualtherapeutische Anliegen können sein:

  • Erkunden vom sexuellem Begehren
  • Förderung von Kommunikation über sexuelle Vorlieben und Bedürfnisse in der Partnerschaft
  • Konkretisierung und Reduktion von Schamgefühlen, Leistungs- und Versagensängsten
  • Verbesserung Entspannungsfähigkeit – Körperwahrnehmung
  • Erkennen von sexuellen Entwicklungspotenzialen
  • Wertschätzender Umgang mit sexuellen Differenzen

Sexuellen Problemstellungen können sein:

  • Umgang mit Untreue/Affären in der Partnerschaft
  • Sexuelle und körperbezogene Ängste (Verlust/Versagen/Leistungsängste)
  • Orgasmusstörungen / Erektionsstörungen
  • Vaginismus (Scheidenkrämpfe)
  • frühzeitiger/vorzeitiger Samenerguss
  • Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr)
  • Appetenzstörungen (Lustlosigkeit/mangelndes bzw fehlendes sexuelles Verlangen)
  • Sexuelle Probleme im Zusammenhang mit psychischen und körperlichen Erkrankungen
  • Gesteigertes sexuelles Verlangen
  • Differenzen im sexuelles Verlangen und/oder Vorlieben in der Partnerschaft
  • Fetischismus

Methode

Systemische Psychohterapie

Ein Grundelement der systemischer Therapie ist die Kooperation zwischen KlientIn und TherapeutIn. Um ein Verständnis für die psychische „Störung“ entwickeln zu können, werden Wechselwirkungen von vorherrschenden physischen und psychischen Gegebenheiten und den soziale Bedingungen des Individuums in den Fokus gerückt.

Psychische Krankheiten werden als Störung der Systemumweltpassung definiert. Individuelle Symptome werden als Ergebnis von krankheitserzeugenden und -aufrechterhaltenden Beziehungsmustern im Kontext der wichtigen Bezugspersonen gesehen (Wilhelm Rothaus, DGSF).

„Die erzieherische Anforderung ist es, dem Kind einerseits ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln,
und ihm andererseits bei destruktivem Verhalten Einhalt zu gebieten.“

Haim Ömer